Vergleich von europäischem und amerikanischem Roulette: Die wichtigsten Spielregeln gegenübergestellt
26.07.2026
26.07.2026
Roulette ist eines der beliebtesten Casinospielen global, doch viele Spieler sind sich nicht bewusst, dass es wesentliche Unterschiede zwischen den zwei Hauptvarianten gibt. Diese Unterschiede beeinflussen sowohl die Gewinnchancen als auch die Spielstrategie erheblich.
Der markanteste Unterschied liegt in der Menge der Nummernfelder auf dem Rouletterad. Während die europäische Variante 37 Felder besitzt, verfügt die amerikanische Variante über 38 Felder, was den Vorteil des Hauses erheblich beeinflusst und die Chancen der Spieler auf Gewinne verringert.
Die extra Doppel-Null beim amerikanischen Roulette steigert den Hausvorteil auf 5,26 Prozent, während er beim europäischen Roulette-Variante nur bei 2,70 Prozent beträgt. Dieser mathematische Vorteil macht die europäische Variante für Spieler lukrativer und vorteilhafter.
Neben der Feldanzahl variieren auch die Zahlenkonfiguration auf dem Rad und spezielle Regeln wie “La Partage” oder “En Prison”, die ausschließlich beim europäischen Roulette verwendet werden und zusätzliche Vorzüge mit sich bringen.
Der Roulette-Tisch besteht aus zwei wesentlichen Komponenten: der sich drehenden Scheibe mit den nummerierten Feldern und dem Wetttableau, auf dem die Spieler ihre Einsätze platzieren. Die Scheibe rotiert horizontal, während eine Kugel in umgekehrter Richtung läuft, bis sie in einem der nummerierten Fächer zur Ruhe gelangt.
Das Wettlayout spiegelt die Zahlen der Scheibe an und bietet zusätzliche Wettoptionen wie Schwarz/Rot, Ungerade/Gerade sowie verschiedene Zahlengruppen. Die Anordnung der Elemente unterliegt standardisierten Mustern, die je nach Variante des Roulettes unterschiedlich ausfallen können.
Beim europäischen Roulette umfasst die Scheibe insgesamt 37 Fächer mit den Zahlen 0 bis 36. Die Null ist in Grün gefärbt, während die restlichen Nummern alternierend zwischen Rot und Schwarz dargestellt werden. Diese Anordnung wurde speziell entwickelt, um eine gleichmäßige Aufteilung zu gewährleisten.
Die Zahlenfolge auf der europäischen Roulette-Scheibe lautet: 0-32-15-19-4-21-2-25-17-34-6-27-13-36-11-30-8-23-10-5-24-16-33-1-20-14-31-9-22-18-29-7-28-12-35-3-26. Diese vermeintlich zufällig angeordnete Anordnung sorgt dafür, dass aufeinanderfolgende Zahlen so weit wie möglich auseinander liegen.
Das amerikanische Roulett-Spiel unterscheidet sich durch ein weiteres Feld aus: die Doppel-Null (00). Damit verfügt die Scheibe über 38 Felder statt 37. Sowohl die einfache Null als auch die Doppelnull sind grün gekennzeichnet und befinden sich auf der Scheibe gegenüber voneinander.
Diese extra Null steigert den Casinovorteil erheblich von 2,7% auf 5,26%. Für Spieler hat dies zur Folge statistisch gesehen ungünstigere Chancen auf Gewinne bei allen Wettarten. Die Zahlenfolge weicht ab ebenfalls grundlegend von der europäischen Version.
Während die Farbverteilung Rot und Schwarz in beiden Varianten grundsätzlich identisch ist, weicht die Anordnung der Zahlen auf dem Rad erheblich ab. Beim amerikanischen Roulette sind gegenüberliegende Zahlen oft aufeinanderfolgend, was bei der europäischen Variante nicht zutrifft.
Das Wettlayout beim Roulette in Amerika enthält zusätzlich das Feld für die Doppelnull, was zu einer leicht veränderten Tischaufstellung führt. Auch die Anordnung einzelner Wettpositionen kann variieren, wobei die Grundstruktur mit Innen- und Außenwetten bei beiden Versionen identisch bleibt.
Der Vorteil des Hauses beim Roulette in Europa beträgt 2,7 Prozent, während er beim Roulette in Amerika aufgrund der extra Doppelnull auf 5,26 Prozent ansteigt. Diese Verdopplung des Vorteils macht einen wesentlichen Unterschied für die langfristigen Ergebnisse von Spielern aus.
Bei einer einfachen Wette auf Rot oder Schwarz liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit beim europäischen Roulette bei 48,65 Prozent, beim amerikanischen hingegen nur bei 47,37 Prozent. Die login casino kingdom beeinflussen daher direkt auf Ihre Gewinnchancen aus.
Für eine Wette auf eine einzelne Zahl beträgt die Auszahlungsquote zwar bei beiden Varianten 35:1, doch die echte Gewinnwahrscheinlichkeit unterscheidet sich erheblich. Beim europäischen Roulettetisch liegt sie bei 2,7 Prozent, beim amerikanischen Roulette nur bei 2,63 Prozent.
Über zahlreiche Spielrunden hinweg verliert ein Spieler beim amerikanischen Roulette statistisch gesehen zweimal mehr wie beim europäischen Pendant. Diese mathematische Realität sollte jeder Spieler bei der Wahl seiner bevorzugten Roulette-Variante berücksichtigen und dementsprechend kalkulieren.
Neben den grundlegenden Unterschieden im Radaufbau bieten beide Roulette-Varianten besondere Wettoptionen und spezielle Regeln, die das Spielerlebnis erheblich beeinflussen können.
Die La Partage-Regel ist eine spielerfreundliche Besonderheit, die den Hausvorteil auf nur 1,35 Prozent senkt. Bei dieser Regel bekommt der Spieler die Hälfte seines Einsatzes erstattet, wenn die Kugel auf die Null fällt und er auf eine einfache Wette gesetzt hat.
Die En Prison-Regel arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip, jedoch wird der Einsatz nicht zurückgegeben, sondern in der nächsten Runde blockiert. Fällt abermals die Null, ist der Einsatz weg, ansonsten wird regulär ausbezahlt.
Die Five Number Bet ist eine exklusive Spieloption beim amerikanischen Roulette, die die Zahlen 0, 00, 1, 2 und 3 abdeckt. Diese Wette gilt als die schlechteste Wahl mit einem Hausvorteil von 7,89 Prozent.
Erfahrene Spieler vermeiden diese Wette bewusst, da sie deutlich schlechtere Gewinnchancen bietet als sämtliche weiteren verfügbaren Wettoptionen. Die Auszahlung beträgt nur 6 zu 1, was mathematisch nachteilig ist.
Für die meisten Spieler ist die europäische Version eindeutig die bessere Wahl, da sie durch das Wegfall der Doppel-Null einen geringeren Hausvorteil bietet und somit langfristig höhere Gewinnchancen eröffnet.
Anfänger sollten mit der europäischen Version beginnen, da sie einfacher zu verstehen ist und höhere Auszahlungsquoten bietet. Erfahrene Spieler können beide Varianten testen, um die Nuancen zu erleben.
Schlussendlich hängt die Wahl von persönlichen Vorlieben ab, doch aus mathematischer Perspektive ist die europäische Variante aufgrund des niedrigeren Hausvorteils von 2,7% gegenüber 5,26% die klügere Entscheidung.